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So geht Hetze 12 Juli , 2006

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Die russische Nachrichtenagenur „RIA” behauptete gestern: „Israel setzt chemische und radioaktive Kampfstoffe gegen Palästina ein”RIA Novosti – Politik – International – Israel setzt chemische und radioaktive Kampfstoffe gegen Palästina ein
und beruft sich dabei auf palästinensische Quellen:

DAMASKUS, 11. Juli (RIA Novosti). Israel setzt beim Beschuss des Gaza-Streifens chemische und radioaktive Kampfstoffe ein. …

Die Studie beruht auf der Untersuchung von Verletzten in palästinensischen Krankenhäusern. …

Beim Eindringen solcher Splitter wird ein Mensch buchstäblich von innen zerrissen und verbrannt. Wie die Ärzte feststellten, kann die verheerende Wirkung der Waffe auch während der medizinischen Behandlung nicht neutralisiert werden. Die Splitter zerstören Knochen und anderes Gewebe, darunter auch innere Organe, und bilden große Schnittwunden. Die untersuchten Splitter waren mit geringen Mengen chemischer und radioaktiver Stoffe versehen.

Echte Fakten werden natürlich nicht geliefert. Eine echte Meisterleistung an propagandistischer Hetze…

Russisch, deutsch oder einfach nur jüdisch? 10 Juli , 2006

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Passender geht es gar nicht: Die Kommentare zu meinem Posting „Willkommen im Ruhrgebiet! Oder so…” entwickeln sich langsam zu einer Diskussion darüber, ob wir eigene russischsprachige Gemeinden brauchen oder nicht. Für meine Heimatgemeinde stellt sich die Frage nicht, hier wird nicht mehr Deutsch gesprochen, zu keiner Gelegenheit. Selbst die Vollversammlung ist ausschließlich in russischer Sprache. Baruch hSchem verstehe ich den größten Teil… Zurück zum Thema: Wieder habe ich es der judaismus-Gruppe von talmud.de zu verdanken, dass ich auf einen Artikel von Sergey Lagodinsky in der Süddeutschen Zeitung aufmerksam wurde (Samstag/Sonntag, 10./11. Juni 2006) (hier), der sich darüber beklagt, dass die Gemeindevertreter nicht die Mehrheit der Mitglieder vertreten. Nun wurde der Artikel in der aktuellen Ausgabe der „Jüdischen Zeitung” nochmals veröffentlicht und nun habe ich mein Posting aus der judaismus-Gruppe nochmals überarbeitet, so dass ich hier öffentlich auf den Artikel antworten kann:

Der Autor des Artikels besticht durch seine unschuldige Naivität, wenn er schreibt, niemand habe bei der Wahl des neuen Präsidenten des Zentralrats der Juden mit einem Wunder gerechnet und es sei auch keines eingetreten, die Gesichter seien die alten geblieben. Das ist ja auch tatsächlich kein Wunder, weil die Auswahlmöglichkeiten von vorneherein durch das Wahlverfahren begrenzt sind. Neue Gesichter kann man also nicht mal eben in die ZR-Spitze rufen: Das Direktorium setzt sich aus Vertretern der einzelnen Mitgliedsverbände bzw. Landesverbänden zusammen. Es überwacht die Tätigkeit des Präsidiums und wählt den Generalsekretär bzw. Geschäftsführer. Jeder Landesverband entsendet pro angefangene 5000 Gemeindemitglieder einen Vertreter. Das Direktorium wählt aus seiner Mitte sechs Mitglieder, die für die Dauer von vier Jahren dem Präsidium angehören. Das Präsidium führt die Geschäfte des Zentralrats. Es hat insgesamt neun Mitglieder und wählt aus seinen Reihen den Vorstand bestehend aus dem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten, die den Zentralrat der Juden
in der Öffentlichkeit vertreten. Der Generalsekretär führt die laufenden Geschäfte des Zentralrats und wird für fünf Jahre gewählt. Sogar das, kann man bis ins Detail auf der Homepage des Zentralrats nachlesen.
Ferner fragt der Autor, was die Öffentlichkeit aus dem neuerlichen Wechsel an der Spitze lernt. Offen möchte ich antworten: Die „Öffentlichkeit“ erfährt über das Judentum in Deutschland hier primär überhaupt nichts, da das Amt oftmals nach außen hin politisch aktiv war bzw. ist und über die inneren Zustände der Gemeinden in der Öffentlichkeit in der Regel nicht gesprochen wird.
Dann schreibt er:

„Diese Krise resultiert aus einer für Kenner offensichtlichen Differenz: Eine Gemeinschaft, die zu 85 Prozent Russisch spricht, wird von einer Spitze verwaltet und vertreten, die weder die Sprache noch die Mentalität dieser Mehrheit versteht. Es ist erstaunlich, wie die jüdische Gemeinde in Deutschland, die sich ja seit eh und je als Avantgarde im Streben nach einer offenen deutschen Gesellschaft versteht, die Fehler der Mehrheitsgesellschaft unbewusst wiederholt. Auch in den jüdischen Gemeinden wird gegenüber Neuankömmlingen genau das propagiert, was so lange in der gesamtdeutschen Gesellschaft angeprangert wurde – das Primat einer „ Leitkultur“ der Alteingesessenen gegenüber den ‚Fremden’.“

Unbestreitbar gibt es mancherorts eine wahnsinnige Angst davor, dass „die Russen“ die Gemeinden übernehmen, auf der anderen Seite haben Vertreter dieser Mehrheit tatsächlich die Möglichkeit, sich in die Gemeinden und die Landesverbände wählen zu lassen; und so letztlich auch in den Zentralrat.

„Hingegen verstehen sich die „Russen“ als ethnische, weniger als religiöse Juden. Ihre Beziehungen zu Israel sind stark, aber die zu ihren Herkunftsländern nicht weniger. Und der Holocaust ist für sie – obwohl sie einst die eigentlichen Zielscheiben von Hitlers Ausrottungspolitik waren – meist in den Kontext des „Großen Vaterländischen Krieges“ der Sowjetunion eingebettet.“

Über das Selbstverständnis müsste man nochmal mit dem Autoren des Artikels reden. Es hat in der letzten Zeit immer wieder zu gravierenden Missverständnissen über die Aufgaben einer jüdischen Gemeinde geführt. Sie sind ja keine Kulturvereine, sondern sollen jüdisches Leben organisieren. Als ich die Aufsicht über die Vorstandswahlen in meiner Stadt hatte, tauchten lauter Leute auf, die nicht auf den Wahllisten standen und auch nicht als Gemeindemitglieder gezählt wurden. Die meisten von ihen waren „Zeugen“ oder gehörten mittlerweile offiziell einer Freikirche an. Sie haben nicht verstanden, dass sie keine „Juden” mehr sind.
Bevor wir möglicherweise darüber in eine halachische Diskussion einsteigen, füge ich noch ein paar Basics zu dieser Frage ein. Sie stammen nicht von mir. Sondern von Rabbiner Bentzion Kravitz. Im Buch der Könige, wird Elijah der Prophet ausgesandt, um Juden zu warnen, die einem fremden Gott mit Namen Baal dienen. In 1. Könige 18:21 sagt Elijah zu ihnen: „Wie lange wollt ihr auf zwei Ästen sitzen? Wenn der H-rr der G-tt ist, so folget ihm; wenn aber Baal, so folget ihm.“ Mit anderen Worten, du bist entweder ein Jude oder ein Diener von Baal; du kannst nicht beides sein. Die Geschichte endet damit, daß die Juden sich von ihrem Götzendienst abwenden und zum Judentum zurückkehren. Daraus ziehen wir eine wichtige Lehre. Ein Jude, der einer anderen Religion folgt, ist nur in dem Maße jüdisch als dass er eine spirituelle Verpflichtung behält, zu bereuen und zum Judentum zurückzukehren. Solange jedoch sein Glauben götzendienerisch und dem Judentum fremd ist, kann er sich selbst nicht einen Juden nennen. Die Bezeichnung „Messianischer Jude“ oder „Hebräischer Christ“ ist ein Widerspruch,

„Diese Juden denken und empfinden mithin anders. Aber auch sie fühlen sich als Juden, und haben sich immer als solche empfunden. Doch passen sie nicht zu dem leitkulturellen Bild der Juden in Deutschland, das die Gemeinden und die deutsche Mehrheitsgesellschaft im Laufe der Nachkriegszeit konstruiert haben.“

Die deutschen Gemeinden waren in erster Linie Schicksalsgemeinschaften und ein paar Gemeinden waren tatsächlich der Zusammenschluss gleichgesinnter Jüdinnen und Juden mit starken religiösen Bedürfnissen. Das ist unbestritten und auch vollkommen in Ordnung.
Meiner Meinung nach ist das „Leitbild“ für die Mitgliedschaft in einer jüdischen Gemeinde die Halchah – ganz gleich ob man sie orthodox oder liberal auslegt.

Weiter heißt es „einer Minderheit den übrigen 85 Prozent der Juden in Deutschland aufzuzwingen, nur noch grotesk. Langfristig bedeuten solche Umerziehungsbemühungen, dass Menschen eher von den Gemeinden abgeschreckt werden, anstatt dass sie sich einbinden lassen.“

Mir ist gar nicht klar, was der Autor will und ob er begriffen hat, was eine jüdische Gemeinde leisten soll und kann. Die Gemeinden die funktionieren, pochen auf ihren „Wertekanon“ und schaffen es dadurch die Menschen in die Gemeinde zu integrieren.

„In der Berichterstattung zur Wahl der neuen Präsidentin wurde wiederholt auf das Integrationsproblem hingewiesen. Bezogen auf die jüdischen Gemeinden ist „Integration“ jedoch der falsche Begriff. Er lenkt nur ab von den eigentlichen Problemen – aus zweierlei Gründen. Gemeinde-intern kann man eine 85-prozentige Mehrheit von Zuwanderern schon rein logisch nicht in eine 15 Prozent starke ursprüngliche Gemeinde „integrieren“. Statt das Integrationsmantra zu wiederholen, sollte man auf einen intensiven Dialog der Zuwanderungsmehrheit mit der herkömmlichen Minderheit setzen. Der muss auf einer Augenhöhe stattfinden und sich einen neuen Identitätskompromiss zum Ziel setzen.“

Was ich (persönlich) am problematischsten finde ist, dass die 85% sich hervorragend in die Mehrheitsgesellschaft integriert haben und dann wenig vom Judentum übrig bleibt. Der Autor scheint aus einer großen Gemeinde zu kommen. In meiner kleinen Gemeinde gefährdet der Assimilationsprozess den Fortbestand der jüdischen Gemeinde und das ist wahrhaftig sehr gefährlich.

Zu Gast in Oldenburg – Der Gemeindetest 7 Juli , 2006

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Kehille-Test

Eine neue Folge des Synagogentests, diesmal von Elisabeth.

Nein, zufällig kommt man nicht zu dieser Gemeinde, sie liegt abseits der üblichen Touristenrouten. Es lohnt sich aber, gezielt dorthin zu fahren, denn sowohl die Stadt als auch die Gemeinde sind mehrere Besuche wert.

Zweimal im Jahr steht bei mir die große Frage an: wo sage ich als Frau Kaddisch nach meinen Eltern, welche Gemeinde ist nun endlich so weit, dass sie diese – für mich nicht mehr einsehbare – ausgrenzendeTradition abschafft hat. Meine Gemeinde hatte an diesem Schabbat keinen G’ttesdienst, also fuhren wir wieder einmal in die Welt hinaus, unsere Entscheidung fiel auf Oldenburg.

Mein erster Besuch liegt etwa 10 Jahre zurück, ich war auf Rabbiner Wyler gespannt, durch sie bekam die jüdische Landschaft eine neue Farbigkeit, seitdem zieht es mich immer wieder nach Oldenburg.

Erwähnenswert sind viele Dinge.

Polizeischutz war nicht erkennbar, Sicherheitsüberprüfung nicht vorhanden, sehr angenehm!!!!

Die Synagoge ist eine ehemalige Baptistenkapelle, die geschickt und geschmackvoll umgestaltet wurde.

Die G’ttesdienste werden von den Mitgliedern gehalten, gekonnt und souverän, Rabbiner Wieler hat hier gute Arbeit geleistet, Rabbiner Alter hat einen beneidenswerten Start. Als nicht sehr wissende Besucherin, konnte ich dem G’ttesdienst (SIDDUR SEFAT EMET) gut folgen.

Die Gemeinde ist offen und gastfreundlich. Keine skeptischen Blicke, begrüsst wurde ich nicht nur von der Vorsitzenden, Frau Schumann und von Rabbiner Alter, auch die Mitglieder gingen auf mich zu, die Atmosphäre empfand ich als entspannt und wohltuend.

Für „Kidduschtouristen“ ist Oldenburg nicht zu empfehlen, wichtiger als die gemeinsame Mahlzeit ist die Kommunikation. Dennoch war die Einladung nach Schabbat Schacharit (die üblicherweise von Mitgliedern ausgerichtet wird), besonders reichhaltig und überaus schmackhaft ausgefallen, durch einen familiären Anlass.

Schabbat-G’ttesdienste finden14- tägig statt, Freitag 19.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr, Besucher sind jederzeit willkommen.

Von den (von Chajm vorgegebenen) 5 Punkten bekommt Oldenburg von mir 4,9. Eine kleine Steigerung ist immer möglich und dient der Motivation.

Jüdische Gemeinde zu Oldenburg e.V.
Wilhelmstraße 15-17
26121 Oldenburg
Tel. 0441-13127
Fax 02441-14456
e-mail: Jgemeindeo@aol.com

Bisher erschienen: Bochum, Wien

Ungewisser Fortgang 7 Juli , 2006

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Eigentlich müsste man das auf Deutschland übertragen, um es wirklich zu verstehen:
Dann hätte, sagen wir mal einfach, die CDU einen „bewaffneten Arm” der nicht direkt unter dem Einfluß von Angela Merkel steht, sondern vom derzeitigen Papst. So wie die Hamas aus dem Ausland offenbar andere Interessen vertritt als die in Gaza, in Damaskus sieht die Realität anders aus, als in den Straßen von Gaza. Die Vorstellung, dass eine politische Partei innerhalb eines demokratischen Systems einen „bewaffneten Flügel” unterhält, ist schon absurd. Absurder ist, dass dieser durch seine Handlungen massiven Einfluß auf die Mutterpartei nehmen kann. So bombt der eine Teil der Hamas den anderen vom Verhandlungstisch – der Beschuss mit Kassam-Raketen ist ja kein singuläres Ereignis, sondern findet jeden Tag in nicht unerheblicher Zahl statt. Diese Kassam-Brigaden versuchten nun durch gezieltere Aktionen die Stimmung zu ihren Gunsten aufzuheizen. Die Entführung von Gilad Schalit ist ein Element dieses Plans. Die utopische Forderungen zur Freilassung von Gilad Schalit erwecken nicht den Eindruck, dass man es ernst meint, sondern nur Öl ins Feuer gießen will und die eigentlichen und ersten Opfer dieser „Politik” sind die Bürger von Gaza selber. Dennoch hat sich Israel wieder in den Sumpf von Gaza ziehen lassen, obwohl die Aufgabe der Siedlungen auf dem Gebiet des Gaza-Streifens ein guter und wichtiger Schritt war. Die Schaffung einer Sicherheitszone wird das Problem der Kassam-Raketen nicht bereinigen, einige Leser erinnern sich vielleicht an die Sicherheitszone zum Libanon… Das eigentliche Problem sind also die ferngesteuerten Störer in dem Prozess, ohne sie, könnte Israel schon längst an einem Auszug aus der Westbank arbeiten…

Zum Finale… 7 Juli , 2006

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Doch noch ein letztes Posting zur WM an dieser Stelle – irgendwie jedenfalls.
Ich möchte Thomas Jefferson zitieren, der gesagt hat, jeder Mensch von Kultur hätte zwei Vaterländer „sein eigenes und Frankreich.”
- Nur so als Hinweis für das anstehende Endspiel…

Der (vermutlich) letzte offizielle WM-Beitrag 5 Juli , 2006

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Bevor ich über etwas anderes berichte: Spannendes Spiel gegen Italien, völlig unverdient und überraschend verloren. Tatsächlich sehr schade. Die Euphorie im Lande war unfassbar groß und ich bin gespannt, wie lange sie nun noch anhalten wird.

English national flag

Am vergangenen Samstag verlor in Gelsenkirchen die Mannschaft Englands. Das Team wurde von ungefähr 85000 Fans begleitet und die Stadt, die nur 270000 Einwohner hat war dementsprechend vollgepackt mit englischen Fans. Zu diesem Anlass hat man eigens zusätzliche Bierstände errichtet um eine Vollversorgung zu gewährleisten.

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Die BBC organisierte ein spezielles Public-Viewing auf einer Trabrennbahn, auch um die Fans von dem Gelsenkirchener Public-Viewing fern zu halten, welches nur für 20000 Personen ausgelegt war.

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Die Presse sprach anschließend von einem Tag mit wenig Vorfällen, die Anwohner der Gegend um die Trabrennbahn sahen das anders, demolierten die Fans doch die parkenden Autos der Anwohner, die Balkons (rissen dort deutsche Fahnen herunter), die Vorgärten und verzehrten pro Fan 8 Liter Bier…

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Dennoch war es toll, dass in den letzten drei Wochen Gelsenkirchen eine wahrhaft internationale Stadt war UND das wir argentinische Juden kennenlernen durften.

Gebet für Gilad Schalit 30 Juni , 2006

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Rabbiner Schlomoh Mosche Amar hat kürzlich ein Gebet für Gilad Schalit verfasst und verteilt. Es ist durchaus nicht schlecht (finde ich), das weiter zu verteilen – für eine deutsche Übersetung war leider keine Zeit bis zum Schabbes… :

יהי רצון מלפניך ה’ אלהינו ואלהי אבותינו שיעלו לרצון מזמורי תהלים אלו שקראנו לפניך היום, ויתקבלו לפניך כאילו אמרם דוד המלך עבדך משיחך ע“ה. ועשה למען שמותיך הקדושים הכתובים בהם והרמוזים והמצורפים בהם ותקבל ברחמים וברצון את תפילתנו ובקשתינו ותבוא לפניך תחינתנו ותחוס ותחמול ותרחם על עבדך בן אמתך גלעד בן אביבה שליט ותושיע אותו בישועה ורחמים יחד עם כל השבויים והאסירים מעמך ישראל.

„מוציא אסירים בכושרות הוא יפדהו מידי שוביו ויוציאהו מעבדות לחירות ומשעבוד לגאולה ומאפילה לאורה וירפאהו רפואה שלימה, רפואת הנפש ורפואת הגוף ויאמץ את רוחו וירבה את כוחו ויאזרהו בשמחה ובגילה, אז יתחזק ויתרפא והייתה לו שמחת עולם.

„וזכות תפילת רבים וצעקתם ונאקתם, המעתירים בעדו בכל אתר ואתר, תעמוד לו ולהם למגן וצינה ולפדותו מבית שביו. ויקרע רוע גזר דינו ויקראו לפניו יתברך כל זכויותיו וכל אשר פעל ועשה למען עמנו ונחלתנו. ויקרע גזר דינו בזכות השם הקדוש הרמוז בראשי התיבות קבל רנת עמך שגבנו טהרנו נורא.

ויקיים בו מקרא שכתוב: ויפדויי ה’ ישובון ובאו ציון ברינה ושמחת עולם על ראשם ששון ושמחה ישיגו ונסו יגון ואנחה. במהרה בימנו. אמ

ן

Eretz Jisrael wörtlich genommen: Shorashim 29 Juni , 2006

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Ich möchte auf ein interessantes Projekt aufmerksam machen:

„The first step of permaculture is observation and perception. What energy do you have? What materials are available for usage? What is fluid and what is static? Become a plant. What kind of water, heat, and air conditions do you need? Look around. Breathe. Absorb. Ask questions. Feel out the answers.

We depend on each other for those answers. All ideas are shared, complementing the previous or next. In this way, we are building. We are building community. We are building a farm. We are learning as we go. Experimenting every day. Making mistakes and appreciating the moments of awareness.

Together we are farming Israel, returning to foundation from exile, finding grounding in the haze of a dreamscape. We are unraveling the letters from their holy scrolls and making a huge mess of them all over the soil of the land. We are planting the letters and giving them the energy to reroot themselves, from the books into the soil. Some we will harvest and digest, others will bolt, the wind carrying her seed like ancient legends and myths newly created. The letters are not only plants and seeds. The letters are our own bodies. We are planting ourselves.“Jewish Farm School: Shorashim

Was man braucht, sind fünf Monate Zeit (September bis Januar oder Februar bis Juni) und vielleicht etwas Enthusiasmus.

Schuld an der Entführung? 28 Juni , 2006

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Am Ende war es sowieso wieder die Schuld Israels, dass ein junger Soldat entführt wurde. so ähnlich stellt es jedenfalls Abdallah Frangi dar, der lange Zeit die Sache seiner Bewegung in Deutschland vertreten hat und dabei auch mal über das Ziel hinausschoss und auch ganz gerne Fakten verdrehte…
Im SPIEGEL gibt er jedenfalls darüber Auskunft, wer, seiner Meinung nach, für die angespannte Situation verantwortlich

ist: Interview mit Fatah-Führer Frangi: „Die israelische Bedrohung schmiedet zusammen“ – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten: „‘Die israelische Bedrohung schmiedet zusammen’

Abdallah Frangi, höchster Fatah-Funktionär in Gaza, hat maßgeblich an der palästinensischen Einigung über eine Zweistaatenlösung mitgewirkt. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE sagt er, damit erkenne die Hamas Israel an, das Verhältnis zwischen Hamas und Fatah werde entgiftet.“

Rechov Sumsum – die Sesamstrasse in Israel רחוב סומסום – ברווזוני 27 Juni , 2006

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Bei Jewlicous gesehen und direkt gemocht: „Rechov Sumsum” auch nun für deutsche Zuschauer verfügbar. Ernie heisst in Israel übrigens Arik und das Lied sollte noch jeder kennen.